29. Januar 2026

Wie alles begann
Als Selbstständige in einem Franchiseunternehmen hatte ich 2023 bereits die dritte Filiale übernommen. Inzwischen arbeiteten rund fünfzehn Menschen in meinem Unternehmen. Von außen betrachtet lief alles gut, und genauso fühlte es sich zunächst auch an. Doch manchmal hat das Leben andere Pläne.
Im Jahr 2024 änderte sich plötzlich vieles. Innerhalb von etwa sechs Wochen gingen mehrere Kündigungen ein. Fragen tauchten auf, die mich stark beschäftigten. Wie geht es weiter? Soll eine Filiale gekündigt werden oder nicht? Lässt sich alles weiterhin abdecken? Kündigt noch jemand? Gleichzeitig war mir klar, dass ich aus dieser Situation nicht einfach von heute auf morgen aussteigen konnte, selbst wenn es noch schwieriger werden sollte.
Schließlich traf ich die Entscheidung, eine Filiale zu kündigen. Im Nachhinein war das richtig, denn kurz darauf kam die nächste Kündigung und eine Filiale war plötzlich gar nicht mehr besetzt. Ich war gezwungen, schnell zu handeln, holte mir Unterstützung in die Firma und konnte innerhalb kurzer Zeit zwei Filialen abgeben.
Was blieb, war eine große Erschöpfung. Ich war verzweifelt und hatte keine Kraft mehr für dieses ständige Kämpfen. Immer wieder stellte sich die Frage, ob ich weitermachen oder ganz aufhören sollte. Es fühlte sich an, als wolle mir all das etwas sagen, denn sonst wäre es nicht so gekommen, wie es gekommen ist.
Ich begann zu handeln und bewarb mich, doch auch dort wollte mich niemand einstellen. Das brachte mich erneut ins Zweifeln. Was ist meine Berufung?
Warum bin ich hier?
Diese Fragen begleiteten mich ständig und ließen mir keine Ruhe. Also ging ich in die Tiefe. In einer Führung in meine Innenwelt zeigte sich plötzlich Klarheit. Und nicht nur das. Mir kam der Impuls für ein Studium zum Emotionscoach auf kunsttherapeutischer Basis, mit dem ich begann. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar, dass ich meine bisherige Hauptbeschäftigung bald vollständig loslassen würde.
Ich hatte meinen Beruf immer gerne gemacht. Doch nach und nach wurde mir bewusst, dass ich Menschen schon lange in kleine innere Prozesse begleitete. Ganz selbstverständlich. Das war das Zeichen, diesen Weg auch offiziell weiterzugehen.
Der Humanenergetiker war ein weiterer Zufall solcher Art: Ich suchte etwas für mich, um meine Fähigkeiten noch mehr herauszukitzeln, und fand genau die nächste passende Ausbildung. Parallel dazu arbeitete ich weiter an mir selbst, unter anderem mit poia und Familienaufstellungen. Mit jeder Erfahrung wurde klarer, was meine Seele und ich wirklich wollen.
So fand ich meine Berufung!
Über einen gemeinsamen Kontakt kam ich schließlich zu Melanie Hafner, meiner Grafikerin. Sie unterstützte mich dabei, mein Logo zu entwickeln, eine Website aufzubauen, Visitenkarten, Flyer und vieles mehr zu gestalten, damit ich mit meiner Selbstständigkeit sichtbar werden konnte.
Durch ihr Netzwerk entstand daraus eine Marke, für die ich sehr dankbar bin, und auf die ich auch stolz bin, weil ich diesen Weg gegangen bin und die Unterstützung genau zur richtigen Zeit in mein Leben kam.
Der Weg zu meiner Marke entwickelte sich schnell. Melanie brachte viele Ideen ein, und ihre Intuition führte mich bei den Entscheidungen. Kurz darauf lag alles bei ihrem Kontakt, einem Anwalt für Markenrecht, der sich um die weiteren Schritte kümmerte. So entstand meine eigene Marke.
Natürlich gibt es noch viel mehr zu erzählen. Das folgt in den nächsten Einblicken.
Herzlich
Katrin
